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C.  D. Friedrich

Caspar David Friedrich und die deutsche Romantik.

 

 

Historischer Hintergrund der Romantik

Nachdem die Revolutionskriege von 1792 für Frankreich so erfolgreich verlaufen waren, machte Napoleon von sich reden. Die Napoleonische Zeit begann 1797 und dauerte bis 1814/15, denn Napoleon dankte 1814 ab, kehrte aber ein Jahr später zurück und erlitt 1815 die totale Niederlage in der Schlacht bei Waterloo.

Zur Zeit Napoleons war die politische Freiheit vollkommen beseitigt, die Beamten wurden vom Kaiser eingesetzt und unterstanden ihm auch. Im privaten Bereich wurden persönliche Freiheit und Gleichheit vor dem Gesetz anerkannt. Im "Code Civil", der als Vorbild europäischer Gesetzbücher des 19. Jh. gilt, wurden die gesetzlichen Grundlagen der neuen bürgerlichen Gesellschaft festgelegt.

Das Deutsche Reich bestand nicht mehr. Preußen brach unter dem Angriff Napoleons 1806/07 zusammen und verlor die Hälfte seines Staatsgebietes. Es wurden Reformen durchgeführt, um den Staat wieder zu festigen. Die Untertanen sollten zu verantwortungsbewussten Bürgern werden. Fachministerien wurden eingerichtet. In der Gesellschaftsordnung wurde die Erbuntertänigkeit der Bauern aufgehoben, die Gewerbefreiheit verkündet und die allgemeinen Wehrpflicht eingeführt.

1810 wurde die erste Universität in Berlin gegründet, in der Forschung und Lehre vereint waren. Trotz dieser Reformen waren noch konservative Meinungen vorherrschend, die sich während der franz. Revolution gebildet hatten.

1814/15 fand der Wiener Kongress statt, der sich mit der Neuordnung Europas befasste. Es entstand ein Gleichgewicht der Kräfte. Durch die Gründung des Deutschen Bundes war ein loser Staatenbund entstanden, der alle deutschen Patrioten enttäuschte. Durch die Gründung der "Heiligen Allianz" wurde das Freiheitsstreben unterdrückt. Man wollte damit revolutionäre Bestrebungen unterbinden und die Untertanen in politischer Unmündigkeit lassen.

Neben der konservativen entstand auch die liberale Geisteshaltung. Der Liberalismus forderte Freiheit in Staat und Wirtschaft und strebte einen einheitlichen Nationalstaat an. Die Deutsche Burschenschaft bekannte sich zu diesen Zielen und wurde mit Erlass der Karlsbader Beschlüsse 1819 verboten; die führenden Liberalen und Nationalen wurden als "Demagogen" verfolgt.

 

Die Zeit der Romantik

Die Zeit zwischen 1798 und 1835 wird geprägt durch die romantische Geistesbewegung. Sie greift, von Deutschland ausgehend, auf alle europäischen Länder über. Die Zeit der Romantik ist die natürliche Reaktion auf das vorangehende Zeitalter der Aufklärung. Sah der Aufklärer das einzige Mittel, die Gegebenheiten der Welt zu durchschauen, in der Vernunft, so sieht es der Romantiker im Gefühl und in der Phantasie. Das Individuum steht für ihn über allem.

Der romantische Mensch versuchte, die engen Grenzen von Zeit und Umwelt, in denen er sich befand, zu sprengen. Er wollte teilhaben am Ganzen. Natur war ihm unmittelbare persönliche Erfahrung; in ihr fühlte er sich geborgen und gleichzeitig geheimnisvoll fremd umwoben. Er bewunderte und verherrlichte das Wilde, Unregelmäßige und Groteske, wie alles Unzivilisierte und Natürliche. Märchen und Sagen, alles, was sich auf längst vergangene Zeiten, vor allem auf das Mittelalter, bezog, fesselte und verzauberte ihn. Ein Hang zum Metayphysischen und Religiösen, zum Pantheismus, Idealismus und zum Transzendentalismus prägte seinen Charakter. Übernatürliche Elemente wie Nacht, Tod, Ruinen, Gräber, Träume, Makabres und Satanische übten einen starken Reiz auf ihn aus. Die Phantasie sollte das Leben poetisieren und verklären. Nichts fürchtete der Romantiker mehr als die Entpoetisierung und Profanierung des Lebens.

"Die Blaue Blume", die erstmals in Novalis' Roman "Heinrich von Ofterdingen" auftauchte, wurde als Sinnbild des Fernwehs Symbol der Romantik.

Die Rückbesinnung auf die geschichtliche Vergangenheit, die der Gegenwart nicht mehr entsprach, führte zur Ablehnung der Demokratie und schließlich zur Restaurationspolitik.

 

Astrologisch gesehen fallen in diese Zeit ähnliche Aspekte wie 1993: Im Oktober/November 1818 bildete NE ein exaktes Quadrat mit PL in den Zeichen Steinbock und Widder (Soziale Aufruhr, Zerfall bzw. Erneuerung gesellschaftlicher Strukturen). Im Januar 1822 standen UR und NE auf 3 Grad Steinbock. Diese Konjunktion wirkte von ca. 1821-1823. Hinzu kommt das Quadrat von SA und PL (Diktatur + Tyrannei), das sich 1826/27 auswirkt und im September 1826 auf 4 Grad Krebs und Widder exakt wird.

 

Die Malerei der Romantik

Die romantische Malerei hatte viele Gesichter: Philipp Otto Runge malte beseelte Portraits. Caspar David Friedrich, Schinkel, Fohr und Olivier drückten in ihren Landschaften Größe und Geheimnis aus. Cornelius, Pforr und Overbeck versuchten mit ihren Bildern Geschichte zu vergegenwärtigen.

Die "Nazarener", griffen auf die religiöse Malerei früherer Jahrhunderte zurück und setzten sich unter Führung von Overbeck und Pforr eine "neudeutsche-religiös-patriotische Kunst" zum Ziel - scheiterten aber an dieser Utopie.

 

Caspar David Friedrich

Der bedeutendste Maler der Romantik war Caspar David Friedrich (CDF). Er wurde am
5. September 1774 um 2.36 GMT in Greifswald als sechstes von insgesamt zehn Kindern eines Kerzengießers und Seifensieders geboren. CDF verlebte eine schwere Kindheit, denn er wurde schon früh mit dem Tod konfrontiert, was sich später in seiner Malerei widerspiegelte. 1781 starb seine Mutter, ein Jahr später folgte seine jüngste Schwester, und 1787 ertrank sein Bruder Christoffer vor seinen Augen, als dieser ihn beim Schlittschuhlaufen vor dem Einbruch ins Eis retten wollte.

 

Sehen wir uns das Radix-Horoskop an, fällt uns die starke Besetzung der Osthälfte auf. Allein im 1. Haus befinden sich 4 Planeten: Die Sonne als Herrin vom AC Löwe in Konjunktion mit dem aufsteigenden Mondknoten, der Mond und der Merkur, der in Konjunktion mit dem AC steht. CDF nahm seine Umbebung bewusst war und versuchte, alles über den Intellekt zu steuern. Seiner Aufmerksamkeit entging so leicht nichts (ME/AC). Der verletzte MO, als Herr vom 12. Haus Krebs, im 1. Haus Jungfrau weist nicht nur auf eine starke Mutterbindung hin, sondern auch auf eine Persönlichkeit, die  stark von Gefühlen, frühkindlichen Erlebnissen und Familienangelegenheiten beeinflusst wurde. CDF neigte zu einer überkritischen Haltung und dürfte unwichtige Dinge mitunter überbewertet haben, woraus neben seiner Schüchternheit und Verschlossenheit auch Minderwertigkeitsgefühle resultierten. Mond Quadrat Uranus gibt einen zusätzlichen Hinweis auf sein labiles Seelenleben, seine Neigung zu plötzlichen Stimmungsschwankungen und seine Verstrickung in unglückliche Umstände. CDF war trotz seines Löwe-AC, der auch für Stolz und Egoismus steht, überempfindlich, scheu und reserviert (SO + MO in Jungfrau). Mit ME am AC war er von seiner Meinung überzeugt und hatte Schwierigkeiten, den Rat anderer anzunehmen. Seit der Kindheit lastete eine schwere Verantwortung auf ihm (ME Quincunx PL), denn der Tod seines Bruders überschattete CDFs ganzes Leben, weil er sich daran schuldig fühlte. Er war eine der Ursachen für seine schweren Depressionen. Immer wieder setzte sich CDF später in seinen Bildern mit dem Tod auseinander.

Nach dem Tod seines Bruders soll er mit dem Zeichnen begonnen haben. Die Sonne/Neptun-Konjunktion macht CDFs Neigung zur Flucht in eine Phantasiewelt und seine Begabung für Kunst, Poesie und Musik deutlich. Pluto im 5. Haus als Herr von 4 verstärkt seine Kreativität und seine Inspiration auf einer höheren Bewusstseinsebene, die in heimatlicher Umgebung in Form einer künstlerischen Tätigkeit zum Ausdruck kommen muss. Friedrich liebte die Natur, insbesondere Bäume, und begann, Dinge und Stimmungen der Natur hintergründiger zu betrachten als seine Mitmenschen. Aus seinem starken gefühlsmäßigen Erleben der Natur (VE/JU) und seinem hang zu Religion und Metaphysik (NE/PL) entsprang sein Wunsch, Maler zu werden.

Venus als Herrscherin vom 3. und 10. Haus befindet sich in Haus 12 im Zeichen Löwe im Quadrat zu Jupiter und MC/IC. Mit Venus in 12 hatte CDF eine Vorliebe für ein Leben in der Stille und Zurückgezogenheit. ("Ich muss allein bleiben und wissen, dass ich allein bin, um die Natur vollständig zu sehen und zu fühlen. Ich brauche die Einsamkeit für das Gespräch mit der Natur.") CDF war leicht zu verletzen und wurde stark von seinem Unterbewusstsein beeinflusst, das sein Verhalten steuerte, aber auch rege Phantasie und schöpferische Inspiration hervorbrachte. Er neigte jedoch zu Übertreibungen in seiner künstlerischen Tätigkeit (VE/JU) und hatte Schwierigkeiten, Beruf und Familienleben miteinander zu vereinbaren (VE Quadrat MC/IC), die wiederum aus dem frühen Verlust seiner Mutter (VE) resultierten.

1794 bis 1798 studierte CDF an der Kunstakademie in Kopenhagen. Dort bekam er entscheidende Impulse für sein Schaffen und eine solide Grundlage für seine meisterhafte Zeichen- und Maltechnik. Er beschäftigte sich zu der Zeit intensiv mit den geistigen Strömungen der Frühromantik, denen er immer verbunden blieb (ME/AC). Anschließend ließ er sich auf Empfehlung seines Lehrers Johann Friedrich Quistorp, der CDF ab seinem 14. Lebensjahr Zeichenunterricht erteilt und ihn auf die Schönheit seiner Heimat hingewiesen hatte, in Dresden nieder, das zu der Zeit Mittelpunkt der romantischen Bewegung war. Da Friedrich in Gedanken stark mit seiner Heimat verbunden war und schon damals unter Depressionen litt, kehrte er 1801/02 vorübergehend nach Greifswald zurück und lernte dort durch Quistorp seinen späteren Freund Phillip Otto Runge kennen.

1807 begann CDF mit der Ölmalerei. Bis dahin hatte er nur gezeichnet oder Sepiablätter getuscht. Zu seinen frühen Ölbildern gehören "Sommer" und "Winter", die großen Anklang in der Öffentlichkeit fanden, während sein Gemälde "Kreuz im Gebirge", das für den Altar der Privatkapelle des Grafen Thun-Hohenstein bestimmt war, großes Aufsehen erregte. Für die Kritiker der damaligen Zeit war es unfassbar, als Hauptbild eines Altars weder eine biblische Szene noch eine religiöse Legende, sondern eine Landschaft darzustellen. Ramdohr, Kammerherr am Dresdner Hofe, verfasste dazu eine vernichtende Kritik in der "Zeitung für die elegante Welt". CDF reagierte gekränkt und wütend zugleich und zog sich in den Norden zurück, obwohl seine Zeitgenossen ihre aufrichtige Begeisterung über sein Werk ausdrückten.

Mars im 11. Haus Krebs weist auf starke Freunde hin, die CDF unterstützten (MA Sextil SO/MK) und gesellschaftlich förderten (Sextil JU in 10). CDF verkehrte in Dresden mit führenden Vertretern des kulturellen Lebens. Runge, Carus, Tieck, Brentano und Kleist schätzten ihn sehr. Goethe verhalf ihm wegen seiner genialen Sepiablätter zum Preis der Weimarer Kunstfreunde, ohne jedoch die wahre Qualität seiner Gemälde zu erkennen.

CDFs Ansehen als Maler wuchs in den Jahren 1808-1818 beachtlich (JU Trigon PL). Seine Werke gelangten an die Höfe von Weimar, Berlin und Petersburg. 1810 wurde er Mitglied der Berliner Akademie, 1816 an der Dresdener Akademie. 1824 wurde er vom König von Sachsen zum außerordentlichen Professor ernannt.

Sonne Trigon Jupiter und MC zeigt, dass CDF durch seine positive Lebenseinstellung die Mitarbeit anderer Menschen gewinnen kann, die zu Glück, Erfolg und Berühmtheit führt. Das Sonne Sextil Mars verleiht CDF Willenskraft, Entschlossenheit und Energie zur Durchführung und Verwirklichung seiner Vorhaben, die auch seine finanzielle Situation begünstigen (MA Sextil JU), da er seine Arbeit mit Begeisterung ausführt und nicht so schnell aufgibt. Durch seine Mitgliedschaft an der Dresdener Akademie konnte er seine finanzielle Lage etwas verbessern, aber die ersehnte Berufung ins Lehramt, die CDF als Sicherung seiner Existenz anstrebte, wusste man geschickt zu verhindern, denn CDF pflegte intensive Kontakte zu dem als Demagogen bekannten Ernst Moritz Arndt. und machte aus seiner politischen Gesinnung kein Hehl. Er war ein starker Gegner Napoleons und der ihm wohlgesonnenen deutschen Fürsten, was auch in einigen Werken Friedrichs zum Ausdruck kam. Seine Lebensziele standen nicht im Einklang mit der Gesellschaftsordnung (VE, Herrin vom MC, Quadrat MC). Mit der MA/PL-Opposition fiel es CDF schwer, Kompromisse zu schließen und Zugeständnisse zu machen. Die Tendenz, Opfer kollektiver Macht zu werden, zeichnet sich ab. Enttäuscht zog sich CDF aus dem offiziellen Kunstleben zurück (SO/NE).

Mit Venus Quadrat Jupiter hatte er vieles für selbstverständlich gehalten und wohl übertriebene Erwartungen an die Gesellschaft gehegt. Bisher waren CDFs Bilder berühmt und begehrt, doch nun stießen sie zunehmend auf Ablehnung, und 1830 änderte sich der Kunstgeschmack vollständig. Landschaftsdarstellungen der Düsseldorfer Schule wurden denen Friedrichs vorgezogen, worunter dieser sehr litt.

Seine Depressionen wurden stärker, seine wirtschaftliche Not immer größer. 1835 erlitt CDF seinen ersten Schlaganfall, seine rechte Hand war gelähmt, er konnte nicht mehr arbeiten. 1837 folgte der zweite Schlaganfall, und 1840 starb er am 7. Mai im 66. Lebensjahr in großer Armut in Dresden.

 

Die Bedeutung seiner Landschaftsmalerei

CDF hatte eine rege, grenzenlose Phantasie (JU/NE), die nicht - wie bei anderen Malern der Romantik - durch südliche Gegenden, sondern durch nordische Erhabenheit und Größe entstanden war, die das Gemüt des Künstlers von Wehmut bis zu melancholischer Schwermut anregten.

CDF hat nie weit entfernt von seiner Heimat gelebt. Es widersprach seiner patriotischen Gesinnung, im Ausland nach Vollendung zu streben. Er unternahm Studienreisen nach Rügen (Kreidefelsen auf Rügen 1818), in den Harz und in böhmische Randgebirge. Die Schiffe seines Heimathafens beeindruckten ihn so sehr, dass sie in Aufbruch und Rast immer Sinnbild der Lebensfahrt für ihn blieben.

In seinen Bildern, die mit klaren Lichteffekten meisterhaft ausgeführt waren, zeigte sich baumeisterliches Können und architektonisches Denken, zumal die Gotik zu dieser Zeit einen ganz neuen Stellenwert bekam. CDF bevorzugte Farben in gedämpften Tönen, die zurückhaltend und ungreifbar erschienen. Auf fast allen Gemälden stellt CDF den Blick in die Ferne dar. Seine Landschaftsdarstellungen sind nicht Abbild der uns umgebenden Naturwirklichkeit, sondern subjektiv gewähltes Sinnbild eines religiös-weltanschaulichen Gedankens.

Hier wird CDFs Hang zur Metaphysik deutlich. Jupiter Trigon Neptun weist auf seine mystischen Neigungen und seine Empfänglichkeit für spirituelle Einflüsse hin. Es verdeutlich seine religiösen Gefühle, die aus zahlreichen Bildern sprechen, und die er bei Spaziergängen mit Freunden entfalten konnte. CDF hatte einen Glauben, der Berge versetzen (JU Trigon PL) konnte und intuitive Einsicht in das Wirken der kosmischen Gesetze (SA Trigon UR).

CDF war der einzige, der seinen Landschaftsmotiven eine mystisch-religiöse Bedeutung gab, (geschlossenes Trigon zwischen JU-NE-PL) und sich intensiv mit dem Tod in seinen Gemälden auseinander setzte. Alle Bilder hatten eine inhaltliche Aussage, denn Friedrich wollte eine neue christliche Symbolsprache schaffen, was ihm tatsächlich gelang, indem er Gräber, Denkmälern und Ruinen (Kloster Eldena) darstellte, und in seinen Werken am liebsten einzelne Felsen, Berge oder Wasserflächen herausgriff, um diese als ganze Landschaft darzustellen, die beim Betrachter melancholische Erinnerungen an die Vergangenheit hervorriefen. CDF sah in den natürlichen Formen wie Felsen, Land, Wasser und Wolken den ewigen Wandel zwischen dem Werden und Vergehen, der dem menschlichen Empfinden und dem Rhythmus des Lebens sehr ähnlich ist. Ein gutes Beispiel dafür stellen die vier Jahreszeiten dar, die den Lebensphasen nachempfunden sind. Für CDF bedeutete die Natur abstrakte Glaubenswahrheit.

"Der Maler soll nicht bloß malen, was er vor sich sieht, sondern auch, was er in sich sieht. Sieht er aber nichts in sich, so unterlasse er zu malen, was er vor sich sieht." war sein Leitmotiv, dem er stets treu blieb. CDF war auch der Suche nach einen Ausgangspunkt für die Gestaltung seiner Bilder, um den Zwiespalt zwischen Wirklichkeit und Vorstellung in der Einheit von Natur und Symbol zu überbrücken. Er versuchte, der Kunst ihre Beziehung zum Ganzen wiederzugeben, indem er reine Empfindung zum Gesetz der künstlerischen Schöpfung erklärte.

Die wahre Größe seiner Kunst bestand darin, die Natur und das natürliche Empfinden der nicht vorhandenen Einheit von Realität und Vorstellung entgegen zu stellen.

 

Quellen:

Caspar David Friedrich - Seine Landschaft, seine Liebe, sein Leben

Herbert Friedrich, Verlag Neues Leben Berlin

C. D. Friedrich  - Jahreszeiten, Reclam Verlag Stuttgart

Leo Bruhn - Das 19. Jahrhundert, Kleine Kunstgeschichte

 

 

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