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Dethlefsen

Thorwald Dethlefsen zur Astrologie

 

 

Dethlefsen in: Dethlefsen, Thorwald (2006): Schicksal als Chance. Das Urwissen zur Vollkommenheit des Menschen. 52. Aufl., vollst. Taschenbuchausgabe. München: Goldmann (Goldmann, 11723), schreibt zum Wesen der Astrologie in dem Kapitel „Astrologie – Ein Abbildungssystem der Wirklichkeit”:

 

„Die ursprüngliche Astrologie ist in ihrer inneren Struktur und Denkweise typisch für eine esoterische Disziplin. […] Die Astrologie beschäftigt sich mit den archetypischen Urprinzipien, die auf der Ebene der Ideen die Urbausteine darstellen, aus denen die Wirklichkeit in allen ihren Erscheinungsformen zusammengesetzt ist. Diese Urprinzipien durchziehen senkrecht alle Ebenen der Erscheinungsformen. So entstehen Analogieketten, deren einzelne Glieder zwar verschiedenen Ebenen angehören, aber alle ein gemeinsames Prinzip repräsentieren. Die Beobachtung einer beliebigen Ebene lässt sich mit Hilfe der Analogie auf jede andere Ebene übertragen. Die Bezugsebene der Astrologie ist der Himmel. […] Die Astrologie ist somit ein Messinstrument der Wirklichkeit, das mit beliebiger Genauigkeit etwas anzeigt, ohne es zu erzeugen. […] Astrologie ist nicht der Glaube an die Beeinflussung des Menschen durch die Gestirne, Astrologie ist vielmehr ein Abbildungssystem der Wirklichkeit. […] Das Horoskop zeigt in symbolischer Form die Zeitqualität, eine spezifische Rangordnung und Beziehung der Urprinzipien, an, unter welcher ein Mensch in dieses Dasein getreten ist. Dieses Horoskop ist seine Aufgabe bzw. sein Lehrplan, den es in diesem Leben zu erfüllen gilt. Jede sogenannte Konstellation verkörpert eine bestimmte Aufgabe, ein Problem.“

 

 

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