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Teissier

Elizabeth Teissier promovierte über Astrologie an der Pariser Sorbonne 2001

Internetdokumente zur Promotion von Elizabeth Teissier an der Pariser Sorbonne 2001

Aus: Zeit –Online - Internet-Stand 16.01.2010:

Internet-Stand 16.01.2010:

http://www.zeit.de/2001/36/Astrologin_der_Postmoderne

  • „Schon die öffentliche Disputation im April geriet Teissier zum großen Auftritt: Rund 280 Astrologieanhänger waren ihrer Einladung in die Sorbonne gefolgt. Noch nie, so notierte der Nouvel Observateur süffisant, waren dort so viele elegante Damen gesichtet worden, die „Offensichtlich mit den Boutiquen der Rue du Faubourg St. Honoré sehr viel vertrauter waren als mit den harten Universitätsbänken“. Das Publikum wurde nicht enttäuscht: Hanselmann-Teissier bestand ihr Rigorosum mit dem lobenden Prädikat très honorable – wenn auch ohne den bei dieser Note sonst üblichen Glückwunsch der Jury.“
    • „… die Pariser Universität zeigte sich unbeeindruckt von der massiven Kritikkampagne und stand trotz aller Proteste zu ihrer Entscheidung. […]“
    • „Der bekannte Soziologe Alain Touraine sprang Elizabeth Teissier in ihrem Kampf gegen den "Szientismus" zur Seite und forderte in Le Monde eine lebendigere Wissenschaft, die "über die Vernunft und ihr Kalkül" hinausgehe.
    • Seine Kollegin Judith Lazar beklagte gar im Figaro, Elizabeth Teissier sei das "Opfer einer Hexenjagd" geworden, die eigentlich nicht ihr, sondern ihrem Doktorvater Michel Maffesoli gelte. Der bringe schließlich "frischen Wind in eine sterbende Soziologie".
    • So weitet sich der Teissier-Zwist zu einem Grundsatzstreit zwischen verschiedenen soziologischen Strömungen aus - den Vertretern einer positivistischen Soziologie im Sinne Emile Durckheims einerseits, die quantitative Techniken und objektive Methoden fordern, und den Nachfolgern Max Webers andererseits, die mehr auf phänomenologische Beschreibung und subjektive Erfahrung setzen. Michel Maffesoli, der sich unter anderem mit der Kultur des Hedonismus und dem New Age auseinandersetzte, gehört dabei zweifellos zum extremen Zweig der phänomenologischen Soziologie.
    • Dementsprechend sieht er sich selbst als Opfer missgünstiger Fachkollegen, denen sein eher "intuitives" Vorgehen ein Dorn im Auge sei. Er steht jedenfalls zu seiner Doktorandin Teissier. Sicher gäbe es in deren Arbeit auch anfechtbare Passagen, meint Maffesoli, doch das sei schließlich normal.“

    Aus: Welt Online - Internet-Stand 16.01.2010:

    Internet-Stand 16.01.2010:

    http://www.welt.de/print-wams/article611272/Astronomischer_Aerger_um_Frau_Dr_Teissier.html

     

    • "Das war die Leistung meines Lebens", sagt Elizabeth Teissier erschöpft. Noch immer zehrt die Anstrengung der letzten Wochen an der 63-Jährigen. Sieben Jahre hat sie an dem Werk gearbeitet. Doch am schlimmsten waren für sie diese letzten Wochen. "Einen Monat vor der Verteidigung starteten meine Gegner eine Medienkampagne gegen mich, gingen sogar zum Präsidenten der Sorbonne und drohten ihn zu verklagen, wenn er die Arbeit zulässt", erzählt Teissier.“
  • Ausführliches gab es zu Madame Tessier auch in anderen Gazetten und Magazinen.

    Internet-Stand 16.01.2010:

    http://www.eteissier.com/base/rep_pdf/presse_de17.pdf

    Internet-Stand 16.01.2010:

    http://www.stern.de/lifestyle/leute/was-macht-eigentlich-elisabeth-teissier-506692.html

    Internet-Stand 16.01.2010:

    http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2001/0414/vermischtes/0104/index.html

    Internet-Stand 16.01.2010:

    http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2001/0414/vermischtes/0104/index.html

    Interview des Focus mit Frau Dr. Teissier:

    Aus FOCUS Nr. 27 (2000)

    Internet-Stand 16.01.2010:

    http://www.focus.de/politik/ausland/ausland-er-war-ein-hoeflicher-verfuehrer_aid_186093.html

     

     

    • „Ausland –
    • Er war ein höflicher Verführer
    • Madame Teissier veröffentlicht ihre Tonbänder und enthüllt: Frankreichs Präsident Mitterrand regierte mit den Sternen
    • Von FOCUS-Online-Korrespondent Manfred Weber
    • FOCUS: Ihre Enthüllungen über François Mitterrand kratzen an einem Denkmal. Er suchte bei Ihnen Rat, vor allem während des Golfkriegs. Seine Tochter Mazarine Pingeot hat Sie deswegen scharf kritisiert.
    • Teissier: Ich hatte ihn ausdrücklich um Genehmigung gebeten, und er war einverstanden. Für spätere Generationen. Ich habe niemals die Bänder herausgegeben, auf denen es um sein Privatleben geht. Sonst hätte ich wirklich Explosives veröffentlichen können.
    • FOCUS: Er war als großer Charmeur berüchtigt.
    • Teissier: Er war extrem höflich, ein höflicher Verführer. Einmal fragte ich: „Herr Präsident, was verschafft mir diese Ehre?“ Er antwortete: „Ich habe Ihre Karriere verfolgt und wollte die Astrologin und die Frau kennen lernen.“ Aber unser Verhältnis blieb immer rein beruflich.
    • FOCUS: Wie haben Sie sein Vertrauen als Politikberaterin gewonnen?
    • Teissier: Entscheidend war, dass ich vorausgesagt hatte, zum Vollmond des 6. August 1990 bräche eine internationale Krise aus. Am 2. August rief er an: „Sie hatten Recht, Saddam ist in Kuwait einmarschiert. Wann zieht er sich zurück?“
    • FOCUS: Spürten Sie so etwas wie politische Verantwortung, als Mitterrand Sie konsultierte?
    • Teissier: Das raubte mir den Schlaf. Im Golfkrieg empfing er mich zwischen zwei außenpolitischen Sitzungen. Und er war ständig am Telefon. Außerdem musste ich permanent die Sternbilder von Bush, Saddam, Mitterrand und Kohl vergleichen.
    • FOCUS: Standen Mitterrands und Kohls Sterne denn günstig zueinander?
    • Teissier: Der Präsident fühlte sich oft von Kohl missverstanden. Aber sie brachten sich gegenseitig Glück und schätzten sich.
    • FOCUS: Wollte sich Kohl von Ihnen beraten lassen?
    • Teissier: Kohl als Doppel-Widder wollte von der Astrologie nichts wissen. Ist auch logisch: Doppel-Widder möchten nicht von außen gesteuert sein.
    • FOCUS: Kann denn Astrologie grundsätzlich Politik vorhersagen, obwohl ein Staat kein Sternzeichen hat?
    • Teissier: Oh doch. Ein Staat wird an dem Tag geboren, an dem die Verfassung unterschrieben wurde. Nehmen Sie die US-Wahlen. Die Sterne stehen am Wahltag leider definitiv viel besser für Bush als für Al Gore. Er wird wohl gewinnen.
    • FOCUS: Und Politik nach Sternenplan funktioniert?
    • Teissier: Im Sommer 92 rief mich Mitterrand an, um nach einem günstigen Zeitpunkt für das im Ergebnis ja erfolgreiche Referendum über den Maastricht-Vertrag zu fragen. „Wann sollte man die Franzosen abstimmen lassen?“, fragte er. Ich schlug ihm den 20. September 92 vor – und das machte er dann auch so.
    • Elisabeth Teissier wurde 1938 in Algier geboren.
    • Im Elysée-Palast nahm sie Gespräche mit Mitterrand auf Band auf.
    • In Deutschland wurde sie mit ihrer „Astroshow“ bekannt.“
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